Leitbild/Konzeption

Die Gemeinde und ihre Struktur
Die Evangelische Kirchengemeinde Elberfeld-West ist volkskirchlich geprägt: Sie bejaht die
Möglichkeit unterschiedlicher persönlicher Zugänge zum christlichen Glauben und die verschiedenen
Formen, diesen Glauben zu leben.

Sie ist Teil des Kirchenkreises Wuppertal, der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und damit
auch der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Die Gemeinde erstreckt sich auf überwiegend innerstädtisches Gebiet. Es umfasst den westlichen Teil
des Stadtteils Elberfelds mit dem Eskesberg als westlichstem, der Siedlung “Stiller Winkel“ als
nördlichstem, dem innerstädtischen Quartier um die Neue Kirche als östlichstem und dem Arrenberg
als südlichstem Gebiet. Dort wohnen (Stand Januar 2019) etwa 4885 Evangelische unserer Gemeinde.
Dazu kommen noch gut 230 Gemeindeglieder, die außerhalb des Gemeindegebietes wohnen und zur
Gemeinde gehören möchten (so genannte Optanten).

Als Innenstadtgemeinde hat die Kirchengemeinde einen relativ hohen Altersdurchschnitt und eine eher
geringe Geburtenrate, Wohngebiete mit sozial schwacher Bevölkerung, eine hohe
Bevölkerungsfluktuation und ein Neben- bzw. Miteinander der verschiedenen Kulturen. Die Zahl der
Gemeindemitglieder nimmt aufgrund des demographischen Wandels innerhalb der Stadt, der sich
besonders entlang der Tal-Achse zeigt, von Jahr zu Jahr stark ab (im Vergleich Stand von 2000:
6.942 Stand 12/2019: 4781).

Die Gemeinde Elberfeld wurde 1981 aus Teilen der bis dahin existierenden lutherischen und
reformierten Gemeinde gegründet. Damals entstanden noch weitere Innenstadtgemeinden in Elberfeld,
von denen noch die Kirchengemeinde Elberfeld-Nord, Uellendahl-Ostersbaum und Südstadt existieren.
In der Gemeinde sind beide Bekenntnistraditonen weiterhin in Geltung, was etwa in der Ordnung des
Gottesdienstes und bei der Feier des Abendmahls deutlich wird.

Dem Presbyterium – Leitungsorgan der Gemeinde – gehören zurzeit 13 Presbyter*innen und die beiden
Gemeindepfarrer*in an. Für besondere Aufgabengebiete (Theologie und Gottesdienst, Diakonie, Kinder-
und Jugendarbeit, Kirchenmusik u.a.) hat das Presbyterium Ausschüsse und Arbeitskreise eingesetzt.

Hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zurzeit neben den beiden Pfarrern
(Stellenumfang:1,5 Stellen), die Gemeindemanagerin, die (pädagogische) Leiterin des
(Senior*innen)Begegnungs-zentrums, die Jugendleiterin, die Küsterin, eine Mitarbeiterin im
Gemeindebüro, der Kirchenmusiker, die Hausmeisterin und eine Reinigungskraft. Sie alle arbeiten mit
unterschiedlicher Stundenzahl. Daneben tragen mehr als 200 Ehrenamtliche durch ihr Engagement die
Gemeindearbeit.

Kirche und Gemeindezentrum ist die NEUE KIRCHE, im Volksmund – sie liegt an der Sophienstraße –
auch „Sophienkirche“ genannt. Die im Jahr 1858 eröffnete „Zweite Kirche“ der damaligen Reformierten
Gemeinde Elberfeld ist eine der die Elberfelder Innenstadt prägenden denkmalgeschützten Kirchen.
Sie hat deshalb Symbolcharakter auch über die
Gemeindegrenzen hinaus.

Hier finden Sie die gesamte Gemeindekonzeption

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