S o n d e r k o n z e r t im Rahmen der Jüdischen Kulturtage im Rheinland 2015

Konzert in der Neuen Kirche
Sonntag, 08.03.15 | 20.00 Uhr
Heidrun Holtmann

 

 
Piano Music from Israel –
unter dem Motto „a n g e k o m m e n – j ü d i s c h e s ( e r ) l e b e n“

Heidrun Holtmann Piano

Nach ihrem Studium an der Hochschule für Musik in Detmold setzte die in Berlin ansässigen Pianistin Heidrun Holtmann ihre Studien bei Nikita Magaloff und Vladimir Ashkenazy fort und gewann u. a. einen ersten Preis beim Concours Géza Anda. Seitdem konzertiert sie im In- und Ausland mit namhaften Orchestern und Dirigenten, u.a. mit Antal Dorati. Heidrun Holtmann ist regelmäßig Gast bei internationalen Festivals, darunter in Salzburg, Luzern, Berlin, Paris, Barcelona, Madrid, Sevilla, Brescia/Bergamo, Stresa, Dubrovnik, Ohrid, Athen, Istanbul, Lockenhaus, Kuhmo, Prussia Cove und St. Moritz. Ihre Tourneen führten sie durch ganz Europa, Israel, Japan, Taiwan, Süd- und Südostasien, die USA, Kanada und Südamerika.

Ein außergewöhnliches Klavier-Recital bietet die Reihe „unERHÖRT“ mit der in Berlin ansässigen Pianistin Heidrun Holtmann. Alle Werke des Konzertes entstanden zwischen 1945 und 2001 in Israel und porträtieren Komponisten verschiedener Generationen, u.a. Josef Tal (1910-2008) und Gil Shohat (* 1973).

www.Heidrun-Holtmann.de

Josef Tal

 
Josef Tal

1910 in Pinne (heute: Pniewy) unweit von Posen (heute: Poznán) als Sohn eines Rabbiners geboren, in Berlin aufgewachsen und ausgebildet, verließ NS-Deutschland 1934 und immigrierte mit Studienabschluss in Komposition, Harfe und Klavier nach Israel.

Tzi Avzi

 
Tzi Avzi

als Hermann Steinke 1927 in Saarbrücken zur Welt gekommen, verließ 1935 das Saarland und emigrierte mit seinen Eltern über die Schweiz nach Israel. Da der Vater 1936 verschleppt und um¬gebracht wurde, trug er früh zum Lebensunterhalt der Familie bei, nahm erst mit 16 Jahren den ersten Musikunterricht und kämpfte sich als Autodidakt zum Komponistenberuf durch. Tal wie Avni engagierten sich aktiv für den Aufbau des Musiklebens in Israel, beide suchten stets den internationalen Kontakt.

Gil Shohat

 
Gil Shohat

wurde 1973 als Sohn einer Journalistin, die für die liberale Tageszeitung »Ha’aretz« arbeitete, in Tel Aviv geboren, wuchs in Israel auf, studierte in Tel Aviv und Jerusalem und erweiterte seine Ausbildung in Komposition, Klavier und Dirigieren danach in Rom und Manchester.

Silvia Fischer

Silvia Fischer

Leiterin des Begegnungszentrums am Arrenberg bei der Ev. Kirchengemeinde Elberfeld-West
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[…] Klavier stand uns im Rahmen der Jüdischen Kulturtage als Leihgabe zur Verfügung. Selbstverständlich bildet die Klavier-, neben der Orgelmusik einen […]

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