Diakonie

Diakonie in der Gemeinde als gelebte Solidarität

Menschen geraten aus unterschiedlichen Gründen in eine Notlage. Wie eine Kirchengemeinde darauf reagiert, zeigt sich in ihrem diakonischen Handeln. Viele Bereiche diakonischen Handelns erfordern über die Hilfsangebote einer Kirchengemeinde professionelle Hilfe. Diese wird vom Diakonischen Werk Wuppertal, das sich in verschiedenen Arbeitsfeldern darauf spezialisiert hat, und anderen kirchlichen wie städtischen Einrichtungen angeboten. Als Ortskirchengemeinde arbeiten wir daher schwerpunktmäßig mit dem Diakonischen Werk Wuppertal, aber auch mit anderen diakonischen Einrichtungen und punktuell auch mit anderen Einrichtungen (z. B. dem städtischen Bezirkssozialdienst, dem Jobcenter, dem Jugendamt, dem Sozialamt, den Stadtteilkonferenzen, der Wuppertaler Tafel, WIN) zusammen.

Wir verstehen unsere gemeindliche Diakonie als einen wesentlichen Bestandteil christlichen Lebens unserer Kirchengemeinde und daher als Handlungsfeld. In der Diakonie zeigt sich die in die Tat umgesetzte und in unseren Lebenskontext hineingesetzte Verkündigung. Im diakonischen Handeln geschieht auch Seelsorge. Daher sind diakonisches Handeln und Seelsorge eng miteinander verknüpft. Durch unser diakonisches und seelsorgliches Handeln helfen, begleiten und trösten wir, ermöglichen Kontakte und Begegnungen, um Vereinsamung und Isolierung einzelner Menschen entgegenzuwirken.

Dorothea Düver/ Diakoniekirchmeisterin

Die diakonische Arbeit in unserer Kirchengemeinde wird durch den Diakonieausschuss, in dem Gemeindemitglieder ehrenamtlich mitarbeiten, konzeptioniert und organisiert. Die Diakoniekirchmeisterin bündelt die inhaltliche und praktische Arbeit und berichtet dem Presbyterium, welches aufgrund der Kirchenordnung diese Arbeit verantwortet. Durch die in den sonntäglichen Gottesdiensten gesammelten Gelder im Klingelbeutel stehen der Kirchengemeinde Mittel zur Verfügung, um Menschen in einer Notlage unbürokratisch zu helfen. Diese Mittel können Bargeldauszahlungen sein, in der Regel aber sind es Lebensmittelgutscheine. Vor allem aber ist damit auch immer Gespräch und Beratung verbunden. Die diakonische Arbeit wird auch als Fürsprecher“ für die Situation von sozial- und wirtschaftlich Benachteiligten und als Möglichkeit der Vergemeinschaftung verstanden.

Als Diakoniekirchmeisterin der Gemeinde stehe ich gerne für Ihre Fragen zu diesem Handlungsfeld zur Verfügung: dorotheaduever@hotmail.com

 

 

 

 

 

 

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